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CGFP und „Fondation CGFP de Secours" spenden 100.000 Euro für die Bevölkerung in der Ukraine

11.03.2022

CGFP und „Fondation CGFP de Secours" spenden 100.000 Euro für die Bevölkerung in der Ukraine
 
Zwei Wochen nach dem Beginn des russischen Einmarschs in die Ukraine hat die Zahl der Toten, Verletzten und Flüchtlinge einen traurigen Höchststand erreicht. Die militärische Offensive hat bereits unzählige Menschenleben gefordert. Hunderttausende verzweifelte Familien und Kinder versuchen, sich in Sicherheit zu bringen. Viele von ihnen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Inzwischen haben schon mehr als zwei Millionen Ukrainer ihre Heimat verlassen und Zuflucht in der EU gesucht. Andere wiederum befinden sich noch immer im Kriegsgebiet oder versuchen dieses zu verlassen. Auch sie blicken einer völlig ungewissen Zukunft entgegen.  
 
In Anbetracht dieser humanitären Katastrophe haben die CGFP und die „Fondation CGFP de Secours“ vergangene Woche den Entschluss gefasst, sich nicht auf rein symbolische Gesten zu beschränken, sondern gemeinsam einen beachtlichen Beitrag zur Unterstützung dieser hilfsbedürftigen Menschen zu leisten.
 
Finanzielle Unterstützung für „Médecins Sans Frontières“ und „SOS Villages d’Enfants Monde“
 
Neben den unverzichtbaren Sachspenden sind derzeit auch finanzielle Mittel notwendig, um die Konfliktopfer in der Ukraine in ihrem unendlichen Leid mit dem Nötigsten zu versorgen. In diesem Zusammenhang haben die CGFP und die Stiftung „CGFP de Secours“ beschlossen, den Organisationen „Ärzte ohne Grenzen Luxemburg“ (Fonds d’urgence MSF) und „SOS Villages d’Enfants Monde“ jeweils einen Betrag in Höhe von 50.000 Euro zu überweisen. Somit wird sichergestellt, dass die Spendengelder im vollen Umfang auch dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Die beiden Beihilfeempfänger unterstützen die Menschen in der Ukraine seit Beginn des Konflikts.
 
MSF hat seine medizinische humanitäre Hilfe in mehreren Gebieten der Ukraine schnell ausgeweitet. Mobile medizinische Einheiten wurden ins Landesinnere geschickt. Zudem wurden die Anstrengungen verdoppelt, um die MSF-Teams, die vor Ort rund um die Uhr im Einsatz sind, mit logistischem und medizinischem Material zu unterstützen und eine personelle Verstärkung zu gewährleisten. MSF steht überall in Kontakt mit Krankenhäusern, die dringend medizinische Ausrüstung benötigen, um Verletzte zu versorgen und die Behandlung von Menschen mit chronischen Krankheiten fortzusetzen.
 
Inzwischen hat MSF auch in vielen Nachbarstaaten der Ukraine Notfallteams mobilisiert. Dabei wird ein doppeltes Ziel verfolgt. Zum einen soll die medizinische Ausrüstung entsprechend vorbereitet werden, damit nicht nur Konfliktopfer in der Ukraine versorgt werden können, sondern auch eine Behandlung anderer medizinischer Notfälle im Rahmen der Möglichkeiten sichergestellt werden kann. Zum anderen sollen die unerfüllten Bedürfnisse der Flüchtlinge an den Grenzübergängen ausgewertet werden.
 
„SOS Villages d’Enfants Monde“ begann seine Arbeit in der Ukraine im Jahr 2003 und führt dort zurzeit gemeinsam mit seinen Partnern ein Nothilfeprojekt für mehr als 40.000 Menschen durch. Zielgruppe dieses Projektes sind Pflegefamilien sowie Familien, die in einer Notsituation leben oder von einem Familienstärkungsprogramm unterstützt werden. Ziel ist es, Familientrennungen zu verhindern und sicherzustellen, dass unbegleitete Minderjährige und Kinder, die von ihren Eltern getrennt sind, einen Schutz und eine angemessene Unterstützung erhalten.
 
Binnen kurzer Zeit hat „SOS Villages d’Enfants Monde“ bereits eine Reihe von Maßnahmen in die Wege geleitet. Dazu gehören u.a. Familienzusammenführungen, psychologische Unterstützung, Gesundheitsfürsorge und die Verteilung von lebensnotwendigen Gütern (Wasser, Nahrungsmittel, Medikamente, Hygienesets, Decken, Kleidung…). Mit der Unterstützung von SOS-Kinderdorf-Zweigstellen in den Nachbarstaaten der Ukraine wird zudem eine Hilfe für jene Kinder und Familien erfolgen, die sich auf dem Weg ins Exil befinden.
 
Weitere Spenden in Aussicht gestellt
 
Infolge der dramatischen Kriegslage in der Ukraine zeichnet sich hierzulande eine große Hilfsbereitschaft ab. Diejenigen, die für die Menschen in der Ukraine spenden möchten, haben die Möglichkeit, mit dem Vermerk „Hilfe für die Ukraine“ einen steuerlich absetzbaren Betrag an die „Fondation CGFP de Secours“ zu überweisen (CCPLLULL LU46 1111 0733 4614 0000 oder BCEELULL LU57 0019 1000 2060 6000).
 
Abschließend fordern die CGFP und die „Fondation CGFP de Secours“ die politischen Entscheidungsträger dazu auf, die ohnehin schon bedrohliche Situation in der Ukraine nicht zusätzlich eskalieren zu lassen und die Weichen für ein friedliches Ende des brutalen Konflikts zu stellen.
 

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