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Treffen zwischen CGFP und Luxembourg for Finance

21.09.2020

Treffen zwischen CGFP und Luxembourg for Finance
Die wirtschaftlichen Konsequenzen der Pandemie werden vermutlich erst in einigen Monaten in vollem Umfang spürbar sein: Zu diesem Schluss gelangte die CGFP bei ihrem Treffen am heutigen Montag mit den Vertretern von Luxembourg for Finance (LFF). Die Entwicklungsagentur des Finanzplatzes Luxemburg hat kürzlich eine Informationskampagne gestartet, die darauf abzielt, die Aktivitäten der hiesigen Finanzindustrie sachlich in der Öffentlichkeit vorzustellen.
 
In diesem Zusammenhang wollten die LFF-Verantwortlichen die Gelegenheit nutzen, den Dialog mit der CGFP aufzunehmen. Bei diesen regelmäßig stattfindenden Unterredungen soll sich unter anderem darüber ausgetauscht werden, welchen Beitrag der Finanzplatz zu einer nachhaltigen Zukunft leisten kann.

Auch wenn die breit gefächerten Aktivitäten des luxemburgischen Finanzsektors während des Lockdown weitgehend uneingeschränkt aufrechterhalten wurden, so dürften die Folgen der Corona-Krise auch in diesem Wirtschaftsbereich Spuren hinterlassen. Sollten demnächst einige Unternehmen nicht mehr in der Lage sein, ihre Darlehen zurückzubezahlen, würden die Finanzinstitute die Krise mit einer zeitlichen Verzögerung zu spüren bekommen.
 
Im internationalen Vergleich sei Luxemburg in Bezug auf die Staatsfinanzen gut aufgestellt, hieß es weiter. Trotz dieser günstigen Ausgangslage bleibe das Großherzogtum von der weltweiten Entwicklung stark abhängig. Die CGFP legt Wert auf die Feststellung, dass die Krisenüberwindung gemeinsame Lösungen erfordert. Neid-Debatten, die ausschließlich dazu dienen würden, einen Sektor gegen den anderen aufzuwiegeln, seien unangebracht und völlig kontraproduktiv. Zudem sei Panikmache kein akkurates Mittel, um der Krise wirksam zu begegnen.
 
Bei ihrem Treffen diskutierten die Vertreter von CGFP und Luxembourg for Finance auch über die künftigen Herausforderungen des Homeoffice. Die Pandemie habe dazu geführt, dass sich diese neue Arbeitsweise zunehmend durchsetze, betonte die CGFP. In diesem Zusammenhang würden jedoch noch zahlreiche Fragen offenbleiben.
 
In erster Linie müsse geklärt werden, ob die bis Ende dieses Jahres geltenden Ausnahmeregelungen zur Besteuerung von Grenzgängern verlängert werden oder nicht. Die gleiche Frage stelle sich bei den Sonderregelungen betreffend die Sozialversicherung.
 
Zum anderen berge die Telearbeit wahre Gefahren für den Standort Luxemburg: Zahlreiche Unternehmen könnten dazu ermutigt werden, weitere Aktivitäten ins Ausland zu verlagern. Eine derartige Entwicklung würde nicht nur eine Verringerung der Arbeitsplätze, sondern auch einen Rückgang der Lohnsteuereinnahmen nach sich ziehen. Diese absehbaren negativen Folgen dürften bei den Bemühungen für den Ausbau des Homeoffice nicht außer Acht gelassen werden.
 
Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt betraf die seit Jahrzehnten andauernde Wohnungsnot in Luxemburg. Dabei wurde ausdrücklich vor einer stark vereinfachten Darstellung des Problems gewarnt. Die angeblich überdurchschnittlich hohen Gehälter, die in manchen Wirtschaftszweigen ausgezahlt werden, für die steigenden Immobilienpreise verantwortlich zu machen, sei zu kurz gegriffen. Vielmehr sei die aktuelle Zinspolitik das Problem des Übels.

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