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CESI-Präsident Romain Wolff für dritte Amtszeit bestätigt

11.12.2020

CESI-Präsident Romain Wolff für dritte Amtszeit bestätigt
Im Rahmen des jüngsten Kongresses der Europäischen Union Unabhängiger Gewerkschaften wurde CGFP-Nationalpräsident Romain Wolff an diesem Donnerstag in Brüssel für vier weitere Jahre an die Spitze der CESI gewählt. Inzwischen vertritt die europäische Dachorganisation die Interessen von mehr als fünf Millionen Arbeitnehmern, die vorwiegend im öffentlichen Dienst und in europäischen Institutionen beschäftigt sind.
 
Die CESI vereint rund 40 Gewerkschaftsorganisationen aus beinahe 30 Ländern unter ihrem Dach. Sie tritt unter anderem für verbesserte Arbeitsbedingungen und für eine starke soziale Dimension innerhalb der EU ein. Zudem ist sie seit 2005 von der EU-Kommission als europäischer Sozialpartner anerkannt und wird in dieser Funktion regelmäßig im Rahmen des sozialen Dialogs konsultiert.
 
Seit nunmehr acht Jahren leitet Romain Wolff die Geschicke der CESI. Bevor er 2012 erstmals zum Vorsitzenden gekürt wurde, war er bereits acht Jahre lang stellvertretender Präsident dieser einflussreichen Organisation.
 
„30 Jahre Engagement – jetzt mehr denn je“
 
Bei seiner Wiederwahl zeigte sich Romain Wolff erfreut darüber, dass auch der langjährige CESI-Generalsekretär Klaus Heeger auf seinem Posten bestätigt wurde. In den vergangenen Jahren hat das eingespielte Duo bei der Festigung und dem Ausbau der sozialen Errungenschaften im Schulterschluss mit den CESI-Mitgliedsorganisationen viele Erfolge verbucht. Die Doppelspitze ist sich jedoch bewusst, dass das Schwerste im Zusammenhang mit der Covid-Krisenbekämpfung noch bevorsteht.
 
Wegen der corona-bedingten Infektionsgefahr wird die zweitägige CESI-Tagung zum ersten Mal in einem Online-Format abgehalten. Hauptredner ist der EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, Nicolas Schmit. Das Treffen steht unter dem Thema „30 Jahre Engagement – jetzt mehr denn je“, dies in Anspielung an das 30-jährige Jubiläum der CESI, die am 27. April 1990 in Brüssel in den Räumlichkeiten des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses gegründet wurde.
 
Von dem diesjährigen Kongress gehe die klare Botschaft aus, die Bemühungen der vergangenen Jahre in naher Zukunft fortzusetzen, dies im Interesse aller Arbeitnehmer sowie der gesamten Gesellschaft, betonte CESI-Präsident Romain Wolff in seiner Rede. Gerade in Krisenzeiten würden viele Anliegen auf der EU-Agenda stehen. Umso notwendiger sei eine starke europäische Gewerkschaft wie die CESI.
 
„Alle Arbeitnehmer zählen“
 
Angesichts der nie da gewesenen sanitären Krise wachse die Kluft zwischen den sozialen Schichten zunehmend, gab Wolff zu bedenken. Für die Arbeitnehmer seien die negativen Auswirkungen der Pandemie noch lange nicht überwunden. Bei der Lösung der bestehenden Probleme komme den Gewerkschaften sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene eine besondere Rolle zu.
 
Der freie Wettbewerb, der Binnenmarkt sowie die gemeinsame europäische Währung würden nur teilweise Europa verkörpern, unterstrich der wiedergewählte CESI-Präsident. Diese Werte würden nicht ausreichen, um die Bedürfnisse aller Arbeitnehmer zu erfüllen. Die CESI werde sich weiterhin für einen echten sozialen Dialog einsetzen, in dem sich sämtliche Akteure in einem konstruktiven Klima des gegenseitigen Respekts entgegenkommen.
 
In seiner Rede hob Romain Wolff die große Bedeutung hervor, die der öffentliche Dienst bisher in der Pandemie einnahm. Ausgerechnet in einer Zeit, in der Solidarität das oberste Gebot sein sollte, würden sich diverse Lobbyisten dazu erdreisten, öffentlich Bedienstete zu kritisieren oder sogar offen anzugreifen. Das Motto der CESI „Alle Arbeitnehmer zählen“ gelte es daher hochzuhalten, rief Romain Wolff den Kongressteilnehmern am Ende seiner Ansprache in Erinnerung. Werte wie Gewerkschaftsfreiheit und Unabhängigkeit würden der CESI stets am Herzen liegen.

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