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Berufskammerwahlen der öffentlich Bediensteten: CGFP bleibt unangefochtene Nummer eins

17.04.2020

Berufskammerwahlen der öffentlich Bediensteten: CGFP bleibt unangefochtene Nummer eins
Bei den Berufskammerwahlen des öffentlichen Dienstes, die dieses Mal aufgrund der Pandemie unter äußerst schwierigen Umständen stattfanden, geht die CGFP als eindeutiger Sieger hervor.
 
Mit 21 von 22 möglichen Sitzen hat der Dachverband aller Staatsbediensteten seine aktuelle Vormachtstellung weiter gefestigt. Die Gewerkschaft des Gemeindepersonals FGFC, die durch ein Kooperationsabkommen eng mit der CGFP verbunden ist, errang im kommunalen Bereich vier von insgesamt fünf Mandaten. Demnach gehen in der künftigen Berufskammer 25 von 27 Sitzen auf das Konto der CGFP und der FGFC.
 
In der Kategorie A (Hochschulbereich) ergatterte die Féduse/Enseignement-CGFP einen zusätzlichen Sitz, sodass die beiden zu vergebenen Mandate auf ihr Konto gehen. In der Kategorie D (Grundschullehrer und -lehrerinnen) konnten die SNE/CGFP-Kandidaten zwei Drittel der Stimmen für sich gewinnen und somit einen der beiden Sitze verbuchen.
 
In der Kategorie G (Staatsangestellte, Lehrbeauftragte, Freiwillige in der Armee und Polizeianwärter) gewann die gemeinsame Liste von AEE/CGFP (Fachverband der Staatsangestellten) und APBCEE, (CGFP-Berufsorganisation des Sparkassenpersonals) die beiden Sitze. Im administrativen Bereich A1 setzte sich die Féduse/Administration-CGFP gegen die vermeintliche Konkurrenz durch und behält somit den einzigen zu vergebenden Sitz.
 
In der mittleren Laufbahn sahen sich die CGFP-Kandidaten mit keiner Gegenliste konfrontiert, sodass die CGFP alle fünf Mandate verbucht. Gleiches gilt für die insgesamt neun Sitze in der unteren Laufbahn. Mangels Gegenkandidaten wurde auch beim Kultus nicht gewählt. Daraus ergibt sich ein weiterer Sitz für die CGFP. 
 
Dieser beeindruckende Wahlerfolg zeigt, dass sich die Wähler in Krisenzeiten mehr denn je gegen eine gewerkschaftliche Zersplitterung ausgesprochen haben. Als einzige überparteiliche und national repräsentative Gewerkschaft behält die CGFP weiterhin den Blick für das Ganze.

Die CGFP wertet ihr starkes Abschneiden auch als ein deutliches Zeichen an die Politik. Bei Anliegen von allgemeinem Interesse, die den Staatsdienst betreffen, bleibt die CGFP ein unumgänglicher Ansprech- und alleiniger Verhandlungspartner für die Regierung. Aufgrund des überwältigenden CGFP-Wahlerfolgs steht den öffentlich Beschäftigten auch in den nächsten Jahren eine starke Stimme zur Seite, um ihren Einfluss auf dem politischen Parkett geltend zu machen.

An dieser Stelle möchte sich die CGFP bei allen Wählerinnen und Wählern für den eindrucksvollen Vertrauensbeweis bedanken. Ein großer Dank geht auch an die 44 CGFP-Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich der Wahl zu stellen, und ihren unermüdlichen Einsatz während der Kampagne.  Für die einzige Berufsorganisation des öffentlichen Dienstes ist das überragende Wahlergebnis ein zusätzlicher Ansporn, sich noch mehr für die Belange der öffentlich Bediensteten einzusetzen.
 
Die größte künftige Herausforderung besteht zweifelsohne darin, die verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zu meistern. Gerade in dieser schwierigen Zeit sind die wertvollen Erfahrungen und das solide Fachwissen einer stark geeinten Gewerkschaft wie der CGFP von entscheidender Wichtigkeit. Als verantwortungsvoller Sozialpartner tritt die CGFP dafür ein, dass alle Akteure gleichmäßig dazu beitragen, die durch die Pandemie bedingten Finanzlöcher zu stopfen.
 
In Krisenzeiten hat sich die CGFP stets als ein verlässlicher und vernünftiger Gesprächspartner erwiesen. Dies wird auch der Fall sein, wenn die Regierung, trotz der angespannten Finanzlage, an der geplanten Steuerreform festhält. Die CGFP wird ein wachsames Auge auf die Ausarbeitung dieses Vorhabens behalten. Die jüngste Krise zeigt zudem, wie wichtig ein effizienter Staat in entscheidenden Momenten ist. Angesichts dieser Tatsache wird die CGFP mit aller Entschlossenheit gegen mögliche Privatisierungsversuche von öffentlichen Dienstleistungen sowie gegen jeglichen Sozialabbau vorgehen.
 
Ein weiterer Schwerpunkt auf der CGFP-Agenda sind die bevorstehenden Verhandlungen über das neue Gehälterabkommen für die öffentlich Bediensteten. Des Weiteren wird die CGFP Sorge dafür tragen, dass die Abmachungen in Bezug auf die Arbeitszeitregelung konsequent eingehalten werden.
 
An Arbeit und neuen Herausforderungen mangelt es demnach nicht. Die CGFP, die von den Wählern und Wählerinnen einen klaren Auftrag erhalten hat, ist bereit, all diese Vorhaben im Interesse der Staatsbediensteten sowie der Bürger Luxemburgs mit voller Kraft voranzutreiben, getreu ihrem Wahlmotto „Staark an d’Zukunft“.

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