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CGFP-Neujahrsempfang: CGFP stellt sich mit Zuversicht neuen Herausforderungen

20.01.2020

CGFP-Neujahrsempfang: CGFP stellt sich mit Zuversicht neuen Herausforderungen
Wie es die Tradition will, lud die CGFP am 20. Januar in das „Parc Hotel Alvisse“ in Dommeldingen ein, um auf das Jahr 2020 anzustoßen.

Zu den rund 200 geladenen Gästen zählten unter anderem Vertreter der Berufskammer der öffentlich Bediensteten um ihren Direktor Georges Muller sowie eine Delegation der Gewerkschaft des Gemeindepersonals FGFC.

Gleich zu Beginn seiner Rede überbrachte CGFP-Nationalpräsident Romain Wolff den Anwesenden die Neujahrsglückwünsche. Vor dem Hintergrund der Sozialwahlen im März richtete er den Appell, die Reihen zu schließen, getreu dem Motto „Zesumme si mir staark!“. „Zusammenhalten und Stärke demonstrieren, statt sich auseinanderdividieren zu lassen“, lautete die unmissverständliche Botschaft. Nur so könne sich die CGFP auch künftig voll und ganz für die Belange aller öffentlich Bediensteten einsetzen.

Rückblickend auf die vergangenen fünf Jahre zog Wolff eine überaus positive Bilanz. Dank ihres Durchsetzungsvermögens und ihres Verhandlungsgeschicks habe die CGFP in all dieser Zeit vieles erreicht. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, habe sie nicht davor zurückgeschreckt, zu insgesamt drei Protestkundgebungen aufzurufen. Auf diese Weise seien z. B. 2016 zusätzliche Sparmaßnahmen zulasten der Staatsbediensteten erfolgreich abgewehrt worden.

Des Weiteren sei mit der Abschaffung der ungerechten 80/80/90-Regelung eine der CGFP-Kernforderungen erfüllt worden. Die Zeitsparkonten, die unter maßgeblicher Beteiligung der CGFP im öffentlichen Dienst eingeführt wurden, wertete Romain Wolff als einen wahren Meilenstein. Zudem habe man die Teilprivatisierung einzelner Bereiche der Flughafenverwaltung verhindern können. Auch die Beilegung des „Spuerkeess“-Konflikts könne sich die CGFP auf die Fahne schreiben. Auf Druck der CGFP habe sich die BCEE-Generaldirektion dazu verpflichtet, die gesetzlich verankerten Beförderungen anzuwenden.

Sichtlich erfreut zeigte sich der CGFP-Nationalpräsident über die kurz bevorstehende Einigung zur Arbeitszeitregelung. Das mit der Regierung ausgehandelte Kompromisspapier werde einen reibungslosen Arbeitsablauf in den Staatsverwaltungen ermöglichen. Von dieser Übereinkunft, der viele Monate harter Arbeit vorangegangen waren, gehe ein starkes Signal aus. Jahrelang hätten die Zeichen auf eine Nicht-Einigung gestanden. Die punktuellen Nachbesserungen im öffentlichen Dienstrecht würden die bereits bestehenden sektoriellen Abkommen langfristig absichern.

Der Start in ein neues Jahrzehnt führe einem eindrucksvoll vor Augen, wie stark sich die Welt innerhalb von nur 10 Jahren verändert habe, unterstrich CGFP-Generalsekretär Steve Heiliger in seiner Ansprache. Nun gelte es, die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern.

Die Digitalisierung, die beispielsweise vor 10 Jahren noch in den Kinderschuhen gesteckt habe, sei inzwischen in aller Munde. Der öffentliche Dienst, der gerade in diesem Bereich mit anderen Sektoren in direktem Wettbewerb stehe, könne sich dieser rasanten Entwicklung nicht verschließen. Dabei dürfe jedoch die soziale Verantwortung nicht zu kurz kommen.

Die Debatte um den gegenwärtigen Klimawandel sei sehr wohl schon vor 10 Jahren entfacht worden. Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts habe diese Thematik allerdings eine völlig andere Tragweite erreicht. Die von der 16-jährigen schwedischen Schülerin Greta Thunberg ausgelösten weltweiten „Fridays for Future“-Proteste hätten das Umweltbewusstsein geschärft.

Selbstverständlich liege dieses Anliegen auch der CGFP sehr am Herzen. Doch bei aller Liebe zur Umwelt gelte es zu verhindern, dass unter dem grünen Deckmantel des Umwelt- und Klimaschutzes die Bürger die Zeche zahlen müssten, so Heiliger. Als Beispiele führte er die geplante CO2-Steuer und die kürzlich beschlossene Erhöhung der Treibstoffakzisen an. Bedauerlicherweise habe die Regierung die diesbezüglichen Ausgleichsmaßnahmen bislang nahezu nicht erwähnt.

Mit Blick in die Zukunft sei es schlicht unmöglich vorauszusagen, wie sich die Gesellschaft in den kommenden 10 Jahren weiterentwickeln werde. Die Konflikte, die derzeit rund um den Globus toben, würden viel Unsicherheit verbreiten. Sogar Monatsprognosen würden sich als immer schwieriger erweisen.

In Luxemburg sei 2020 von Vertretern einer bestimmten politischen Partei zum Jahr des kostenlosen öffentlichen Transports erkoren worden, fuhr der Redner vor. Auf den Staatsdienst kämen ganz andere Herausforderungen zu, hieß es weiter. Die Ende März stattfindenden Sozialwahlen bezeichnete Steve Heiliger als äußerst wichtigen Termin. In diesem Zusammenhang rief er dazu auf, die CGFP-Listen massiv zu unterstützen. Mehr denn je gehe es um die nationale Repräsentativität. Deshalb sollte nichts dem Zufall überlassen werden.

Zudem stünden dieses Jahr neue Gehälterverhandlungen auf der CGFP-Agenda. Das aktuelle Besoldungsabkommen neige sich im Dezember 2020 dem Ende zu. Mit guten Argumenten, Verhandlungsgeschick und Überzeugungsarbeit werde die CGFP versuchen, die Staatsbediensteten an einer kontinuierlichen Lohnentwicklung teilhaben zu lassen. Konkret bedeute dies, dass kein Weg an einer Punktwerterhöhung vorbeiführe.

Tagaus tagein würden die staatlichen Mitarbeiter eine vorbildliche Arbeit im Dienst der Allgemeinheit verrichten, unterstrich Heiliger. Erst neulich habe der Beamtenminister auf eine kürzlich durchgeführte Studie hingewiesen, der zufolge sich 94 % der Befragten zufrieden mit den öffentlichen Dienstleistungen gezeigt haben. In Anbetracht dieser Tatsache befände man sich im Vorfeld der Gehälterverhandlungen in einer recht guten Ausgangslage.

Zu guter Letzt sprach CGFP-Generalsekretär Steve Heiliger den Anwesenden einen großen Dank für die hervorragende Arbeit aus, die das ganze Jahr über in den jeweiligen CGFP-Fachverbänden sowie in den verschiedenen CGFP-Gremien geleistet werde. Zugleich bedankte er sich bei der CGFP-Belegschaft, die in einem äußerst kollegialen Klima sowohl den Exekutivbüro als auch die zahlreichen Mitgliedsorganisationen unterstützen würden.

In Erwartung der künftigen Herausforderungen zeigte sich Heiliger zuversichtlich: „Wenn wir nicht vom eingeschlagenen Weg nicht abweichen, werden wir es schaffen, unsere Errungenschaften zu verteidigen, ja gegebenenfalls sogar auszubauen und uns mit Erfolg für die Belange der öffentlich Bediensteten einzusetzen. Oder anders ausgedrückt: Auch in Zukunft wird kein Weg an der CGFP vorbeiführen!“

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